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Sternbild Großer Hund

Sternenbilder

Der Große Hund steht unterhalb des markanten Sternbild Orion, tief am Winterhimmel. Der
Hauptstern Sirius ist der hellste Stern am Nachthimmel.
Westlich erstreckt sich das Band der Milchstraße. Im großen Hund können einige
interessante Sternhaufen beobachtet werden.

Mythologie und Geschichte

Der Große Hund gehört zu den 48 Sternbildern der antiken griechischen Astronomie, die bereits von Ptolemäus beschrieben wurden.
Das Sternbild ist sehr alt. Bereits die Babyloniern sahen in ihm einen Hund, der den Jäger
Orion begleitete. Die Ägypter sahen dagegen in dem Sternbild ihre Göttin Isis. Die Griechen identifizierten ihn mit dem Hund der Aurora, der schneller als alle anderen gewesen sein soll und ordnen ihn ebenfalls als
Jagdhund dem Orion zu. Der helle Stern Sirius (der Gleißende, der Hundstern oder der Stern der Isis)
hatte seit je her bei allen Kulturen eine besondere Bedeutung. Zu Zeiten der Pharaonen kündigte sein Aufgang am Morgenhimmel das jährliche Hochwasser des Nil an, das für die ägyptische Landwirtschaft und das Überleben des Volkes äußerst wichtig war. Die Griechen glaubten allerdings, der Sirius würde die sengende Kraft der Sonne verstärken und das Land ausdörren. Sein Aufgehen in den Morgenstunden erfolgte zur Zeit der größten Sommerhitze, die man auch heute noch Hundstage nennt.

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